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Auszug - Ärztliche Versorgung - Machbarkeitsstudie Regionales Versorgungszentrum (RVZ)  

 
 
Sitzung des Fachausschusses Stadtentwicklung und Umwelt
TOP: Ö 4
Gremium: Fachausschuss Stadtentwicklung und Umwelt Beschlussart: zurückgestellt
Datum: Di, 17.02.2026 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:57 Anlass: Sitzung
Raum: Ratssaal des Rathauses
Ort: Eingang Nordstr. 19, 31319 Sehnde
2025/0766 Ärztliche Versorgung - Machbarkeitsstudie Regionales Versorgungszentrum (RVZ)
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Federführend:FD Stadtentwicklung und Straßen, Grünflächen und Klimaschutz   
 
Wortprotokoll

E. Bäkermann leitet ins Thema ein. I. Goldhammer von HC&S erläutert die Machbarkeitsstudie zu einem Regionalen Versorgungszentrum (RVZ) in Sehnde, Ortsteil Wehmingen. Hintergrund ist die Aufgabe einer Praxis in Wehmingen und die zukünftige ärztliche Versorgung in Sehnde. Aufgrund des demographischen Wandels werden in den nächsten Jahren Ärzte in den Ruhestand gehen und die Arztpraxen nicht nachbesetzt. Um die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum sicher zu stellen, gibt es Modellvorhaben medizinischer Versorgungszentren (MVZ) und RVZ, die das Land Niedersachsen fördert.

Mit der Machbarkeitsstudie für ein mögliches RVZ in Sehnde-Wehmingen soll auch die Grundlage für eine Förderung gelegt werden. B. Honé erläutert die bisherigen Modelle zu MVZ und RVZ und die rderung der in Niedersachsen.

 

Sehnde gehört zum ärztlichen Versorgungsbereich von Lehrte. Mit einem RVZ in Wehmingen soll auch gegen die zunehmende Verlagerung der ärztlichen Versorgung von Sehnde nach Lehrte entgegengewirkt werden.

 

Nach der Vorstellung der Machbarkeitsstudie und der Beratung wird der Auftrag an die Verwaltung und das Büro erteilt, die Machbarkeitsstudie zu überarbeiten und zu ergänzen. Hierbei soll die Erreichbarkeit des RVZ mit dem ÖPNV und die Versorgungsstrukturen, z. B. Dorfladen in Bolzum, konkretisiert werden. Neben der Kindertagesstätte (KITA) sollen weitere Nutzung und mögliche Einrichtungen geprüft werden, u. a. ein betreutes bzw. unterstützendes Wohnen. D. von der Osten, AWO Region Hannover, bietet hierzu eine Kooperation und Zusammenarbeit mit der AWO in Bolzum an.

Auch sollen der Betreiber der Arztpraxis und andere medizinische Einrichtungen, u. a. Psychotherapie, und weitere präventive Angebote konkretisiert werden, damit bei einem Antrage auf Förderung verbindliche Aussagen getroffen werden können.

 

Es wird kein Beschluss zur Machbarkeitsstudie gefasst. Die überarbeitete Machbarkeitsstudie soll in einer der nächsten Sitzungen des Fachausschusses zur weiteren Beratung vorgelegt werden.