Bürgerinformationssystem Stadt Sehnde
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Herr Kruse stellt die Präsentation zum Sachstand der Baumaßnahmen der Feuerwehren vor.
Herr Gurkasch erfragt den Unterschied zwischen Lagerfläche, Feuerwehrstellplatz und Feuerwehranbau. Herr Kruse führt hierzu aus, dass es sich bei den Garagen um Lagerflächen handelt. Kleinere Fahrzeuge oder Anhänger könnten dort ebenfalls untergebracht werden, größere Fahrzeuge wie MTWs jedoch nicht. Ein Feuerwehranbau diene der Unterbringung eines Fahrzeugs, wobei nicht zwingend ein Löschfahrzeug untergebracht werden muss. Weiterhin merkt Herr Kruse an, dass die Fläche auch als Lagerfläche genutzt werden kann, solange es kein entsprechendes Fahrzeug gibt. In der aktuellen Planung könne im vorderen Bereich ein Transportfahrzeug stehen, während im hinteren Bereich eine Lagerfläche verbleibe. Für die Feuerwehren Müllingen/Wirringen und Ilten sei jeweils ein Feuerwehranbau vorgesehen; an den übrigen Standorten handele es sich um Garagen, die ausschließlich der Lagerung dienten. Eine Ausnahme bilde der Standort Höver.
Herr Digwa fragt im Anschluss an die Präsentation nach, wie der derzeitige Zeitrahmen der Maßnahmen aussieht. Weiterhin möchte er wissen, ob es sich bei den Anbaumaßnahmen um laufende Verwaltung oder um eine Investition handelt und wo diese im Haushalt abgebildet ist. Herr Kruse erklärt, dass im Haushalt für das laufende und die kommenden Jahre Mittel eingestellt sind. Die Sanierungsmaßnahmen werden über diesen Posten abgearbeitet die Anbaumaßnahmen stellten Investitionen dar, die mit rund 4 Millionen Euro veranschlagt sind. Diese Veranschlagung wurde auch in den folgenden Jahren vorgenommen, laut Aussage von Herrn Kruse.
Nach der heutigen Einschätzung von Herrn Kruse ist davon auszugehen, dass wir im nächsten Jahr im Hinblick auf den Standort in Wassel die planungsrechtlichen Angelegenheiten abgeschlossen haben werden. Sobald eine Einigung über den geplanten Standort vorliegt, kann die Detailplanung beginnen. Laut der Ansicht von Herrn Kruse kann somit im kommenden Jahr ein Bauantrag eingereicht werden, der möglicherweise noch im selben Jahr abgeschlossen werde. Die ersten Arbeiten zur Herrichtung des Geländes könnten Ende 2026 möglich sein. Nach Fertigstellung des Bauantrags für Wassel könne die Planung für den Standort Bilm aufgenommen werden. Aufgrund der laufenden Sondierungen werde die Standortwahl voraussichtlich ein weiteres halbes Jahr in Anspruch nehmen. Im Anschluss wird der gleiche Prozess wie in Wassel durchgeführt. Mit Erdarbeiten sei im Standort Bilm frühestens 2027 zu rechnen, so Herr Kruse. Das Feuerwehrhaus Wassel solle als Vorlage für eine Feuerwehr mit Grundausstattung dienen, sodass nur noch objektspezifische Anpassungen nötig seien.
Herr Köpfer berichtet, dass die Stadtfeuerwehrführung von der Ortsfeuerwehr Höver um Unterstützung gebeten wurde. Die Arbeiten an der Elektrotechnik sollen im Winter durchgeführt werden; der Dienst- und Einsatzbetrieb müsste voraussichtlich für mindestens sechs Wochen ruhen. Herr Kruse betont, dass die Einsatzbereitschaft höchste Priorität hat. Diese Information sei ihm bisher nicht bekannt gewesen. Das Thema wird im morgigen Arbeitsgespräch mit der Stadtfeuerwehrführung besprochen.
Ausschussmitglied Wolfgang Ostermeyer erinnert daran, dass es bei den Arbeiten am Feuerwehrhaus Müllingen/Wirringen zu einem Aufweichen des Untergrunds gekommen ist. Herr Kruse erklärt, dass die Bodenbeschaffenheit berücksichtigt werde und sich ein solcher Vorfall nicht wiederholen wird.
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