Bürgerinformationssystem Stadt Sehnde
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L. Wiedemann, Bauforum Hannover, stellt das städtebauliche Konzept zum Bebauungsplan Nr. 346 „Keramische Hütte Ost“ in Sehnde vor. Die Präsentation ist dem Protokoll als Anlage beigefügt.
Fragen der Ausschuss- und Ortsratsmitglieder wurden nach Themenfeldern zusammengefasst und wie folgt beantwortet:
Projekt, Planung und Umsetzung
Die Umsetzung des Projekts auf der Fläche („Keramische Hütte Ost“) ist realistisch, da die Eigentumsverhältnisse dort - im Gegensatz zur benachbarten Fläche „Keramische Hütte“ - geklärt sind.
Da das Plangebiet im Außenbereich liegt, erfolgt die Aufstellung des Bebauungsplans im Regelverfahren. Als weiterer Verfahrensschritt erfolgt die frühzeitige Beteiligung mit den Vorentwurfsunterlagen.
Erst im Laufe des weiteren Verfahrens werden die genauen Geschosshöhen der Gebäude festgelegt.
Für die Wohnungen sind Abstellräume eingeplant, Keller wird es hingegen nicht geben.
Mobilität, Parken und Erschließung
Im Rahmen des Planverfahrens wird ein Mobilitätskonzept erstellt.
Geplant sind insgesamt 48 Stellplätze für die Mehrfamilienhäuser (ein Platz für jede zweite Wohnung, Schlüssel 0,5). Der Stellplatzschlüssel wird im Rahmen des Mobilitätskonzeptes überprüft.
Die Mehrfamilienhäuser sind als „70 Plus“-Servicehäuser konzipiert. Es ist davon auszugehen, dass nicht alle Personen dieser Zielgruppe ein Auto besitzen. Außerdem soll Car-Sharing angeboten werden.
Das Gebiet soll zunächst über eine Privatstraße erschlossen werden, die jedoch die städtischen Ausbauvorgaben erfüllen muss. Ein späterer Anschluss zur Erschließung der westlich angrenzenden Fläche („Keramische Hütte“) ist vorgesehen. Die Pflege der Privatstraße unterliegt nach dem WEG-Recht der Verwaltungspflicht.
Die Bedenken, dass die bestehende Bushaltestelle zu weit vom Gelände entfernt liegt, wurden zur Prüfung aufgenommen. Boden, Müllentsorgung
Zur Klärung und Berücksichtigung aller verkehrlichen Belange wird ein Verkehrsgutachten erstellt.
Es liegt bereits ein Gutachten vor. Ein aktuelles Gutachten wird erstellt.
Das Konzept wurde mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb (aha) abgestimmt und von diesem genehmigt. Der Platz reicht für die Abfuhr aus, Unterflurbehälter können jedoch auf Grundlage der aktuellen Planung nicht verwendet werden. Energie und Wärmeversorgung
Die Beheizung und Energieversorgung der Mehrfamilien- und Reihenhäuser soll non-fossil erfolgen.
Ob Erdwärme genutzt werden kann, wird im Laufe des weiteren Verfahrens geprüft. Ebenso die Option, Abwärme aus dem benachbarten Rechenzentrum zu nutzen.
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