Bürgerinformationssystem Stadt Sehnde
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Beschlussvorschlag:a) Der Fachausschuss Stadtentwicklung und Umwelt empfiehlt dem Rat, den folgenden Beschluss zu fassen: b) Der Verwaltungsausschuss empfiehlt dem Rat, den folgenden Beschluss zu fassen: c) Der Rat der Stadt Sehnde fasst den folgenden Beschluss:
Sachverhalt:Es ist allgemein bekannt, dass die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum zunehmend unter Druck gerät. Aufgrund einer Ruhestandswelle bei praktizierenden Ärztinnen und Ärzten und durch mangelnde Nachwuchskräfte nimmt das Angebot an Arztpraxen ab. Um dem entgegenzuwirken wird die Stadtverwaltung tätig. Durch die ruhestandsbedingte Aufgabe einer Arztpraxis in Wehmingen hat sich das Angebot an medizinischen Versorgungsleistungen in den südwestlichen Ortsteilen verschlechtert. Daher muss ein attraktives Alternativangebot geschaffen werden, um die Versorgungssicherheit wiederherzustellen. Eine Möglichkeit ist die Errichtung eines Regionalen Versorgungszentrums (RVZ). Im Auftrag der Verwaltung wurde im ersten Schritt eine Machbarkeitsstudie durch das Büro HC&S AG aus Düsseldorf entwickelt.
Regionales Versorgungszentrum (RVZ) – Machbarkeitsstudie Ein Regionales Versorgungszentrum (RVZ) verbindet die Eigenschaften eines Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) mit weiteren, nicht-medizinischen Nutzungen. In der beauftragten Machbarkeitsstudie wurden u.a. - die Eignung eines Grundstücks an der „Von-Wemighe-Straße“ in Sehnde, Ortsteil Wehmingen, untersucht, - geeignete Versorgungs- und Betreibermodelle entwickelt, - ein erster Kostenrahmen abgegrenzt und - Empfehlungen für das weitere Vorgehen ausgearbeitet.
Details dazu werden am 27.01.2026 in der Sitzung des Fachausschusses Stadtentwicklung und Umwelt durch das Büro HC&S AG präsentiert. Die Präsentation wird im Anschluss zur Sitzung über das Protokoll verteilt.
Weiteres Vorgehen Eine Realisierung des RVZ ist bis 2030 denkbar, sofern der Betrieb gesichert und die benötigten Mittel bereitgestellt werden. Im nächsten Schritt soll eine Abstimmung mit interessierten Betreiberinnen und Betreibern durchgeführt werden.
Kosten Die Kosten für die Machbarkeitsstudie belaufen sich auf rd. 18.000 €, wofür die Stadt Sehnde durch das Land Niedersachsen eine Förderung in Höhe von 90 % der Projektkosten erhält. Für die weiterführenden Untersuchungen, die Vorentwurfsplanung zur Entwicklung des Gebiets werden rd. 50.000 € veranschlagt. Sowohl die Kosten für die Machbarkeitsstudie als auch weiterführende Kosten für eine Vorplanung können aus dem laufenden Budget 51100 und dem Sachkonto 4271021 für Planungskosten Stadtentwicklung finanziert werden. Finanzielle Auswirkungen:
Anlage/n:
- keine - |
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